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Rotation

RTMO-Erdspeicher wird Rotationsverfahren hergestellt

Für uns sind auch Standardbehälter etwas Besonderes

Auch sogenannte Standardbehälter können außergewöhnlich sein. Zumindest, wenn sie von Speidel gefertigt werden.

Unsere Tanks werden im sogenannten Rotationsverfahren produziert. Das ist zwar etwas aufwändiger als das bei anderen Herstellern oft angewendete Spritzgussverfahren, dafür bietet der Tank dann auch glänzende Stabilitäts- und Belastungseigenschaften, weil er ohne Spannung in einem Stück produziert wird.

Beim Rotationsverfahren wird in einer langsam biaxial rotierenden Metall- oder Aluform pulverförmiger, thermoplastischer Kunststoff durch Erhitzen zu einer homogenen Masse aufgeschmolzen, danach wiederum abgekühlt und dann aus der Form genommen (siehe unten). Es entstehen nahtlose Hohlkörper.

Viele namhafte Unternehmen lassen ihre Behälter eben nicht ohne Grund bei Speidel produzieren. Das Teilespektrum auf der Anwenderseite zeigt, wie unterschiedlich die Anforderungen in der Getränke-, Lebensmittel- und Kommunaltechnik sind.

Detailbeschreibung

  1. Eine abgewogene Menge Kunststoffpulver wird in eine Hälfte einer dünnwandigen hohlen Metallform gefüllt, die auf einem Formträger (Arm) der eigentlichen Verarbeitungsmaschine montiert ist. Nach der Befüllung werden die Werkzeugteile miteinander verbunden und verschlossen.
  2. Dieses Werkzeug wird dann in eine bi-axiale Rotation versetzt und in eine Heizkammer (Ofen) gefahren, in der Hitze von außen die Werkzeugwand durchdringt. Das in dem Werkzeug befindliche Material wird allmählich aufgeheizt. Materialpartikel schmelzen an der heißen Werkzeugwand auf und bilden allmählich eine Schicht, die Formkörperwand.
  3. Wenn das gesamte Material aufgeschmolzen ist und sich gleichmäßig verteilt hat, taktet die Maschine wieder und das Werkzeug wird in eine Kühlstation gefahren. Mit Luft wird die Temperatur des Kunststoffes unter den Kristallisationspunkt gebracht. Dabei dauert die bi-axiale Rotation an, um ein Ablaufen der Schmelze zu vermeiden.
  4. Wenn das Teil ausreichend gekühlt ist, taktet die Maschine erneut und das Werkzeug wird in die sogenannte Entformungs- und Beladestation transportiert, in der das Werkzeug geöffnet und das fertige Teil entnommen wird. Anschließend ist die Form für einen Produktionszyklus bereit.